Fairness ist nicht Gleichheit
Jeder Mensch soll fair behandelt werden. Dies ist aber nicht gleichbedeutend mit Gleichbehandlung. Vielmehr geht es darum, auch bei ungleicher Ausgangssituation eine gleiche Ergebnissituation zu ermöglichen.
Gott ist nicht beweisbar
Die Existenz (oder Nicht-Existenz) von Nicht-Materiellem (wie z.B. Gott, Seele) ist nicht beweisbar.
Wissenschaft und Glauben sind damit zwei Domänen, die koexistieren können. Wesentlich ist dabei, dass die Aussagen der einen Domäne widerspruchfrei zu den Aussagen der jeweils anderen Domäne sind.
Du sollst niemandem Schaden zufügen
Du sollst niemandem Schaden zufügen, es sei denn es gilt größeren Schaden zu verhindern, und der zugefügte Schaden ist der geringst mögliche, der es gerade noch erlaubt den anderen, größeren Schaden zu verhindern.
Dunkelheit
Irgendwo steht geschrieben, dass es wenig Sinn macht gegen die Dunkelheit anzukämpfen. Die Dunkelheit ist nichts. Sie ist die Abwesenheit von Licht. Nichts zu vernichten (im wörtlichsten Sinne) ist widersinnig. Statt dessen gilt es sich auf das Licht zu fokussieren, Licht zu machen (zu schaffen)…
Wille
Mit Ausnahme von Naturereignissen gilt: Nichts geschieht, es sei denn es ist irgendjemandes Wille.
Walking? Running?
Not sure what is better… walking or running… the only thing that seems to be clear is that jogging is not acceptable:
- Camper: „walk don’t run“
- Pearl Izumi: „we are not joggers“ („If you are not sure whether you are jogging or running, go faster.“)
Blume – Ute Lemper
Ute Lemper is well known for her chansons and for her great interpretations of Weil, but did you know she also recorded „Blume„, a song based on a poem by Paul Celan and composed by Michael Nyman?
Surabaya Johnny
Geniale Interpretation des guten alten Kurt Weil Titels von Element of Crime: http://www.youtube.com/watch?v=_K9nt5IR3Fo
Homo Faber
[...] Was ich im Kopf habe: Wenn ich jetzt noch auf jenem Gipfel stehen würde, was tun? Zu spät, um abzusteigen; es dämmert schon in den Tälern, und die Abendschatten strecken sich über ganze Gletscher, dann Knick in die senkrechten Wände hinauf. Was tun? Wir fliegen vorbei; man sieht das Gipfelkreuz, weiß, es leuchtet, aber sehr einsam, ein Licht, das man als Bergsteiger niemals trifft, weil man vorher absteigen muß, Licht, das man mit dem Tod bezahlen müßte, aber sehr schön [...]
(Max Frisch, Homo Faber)
Thomas Bernhard
Thomas Bernhard hätte geschossen, wenn man ihm gesagt hätte, dass die endlos scheinenden Sätze, aus denen sich seine Werke oft zusammensetzen, nur der Ästhetik dienen, die Lesbarkeit aber erschweren und vielleicht hätte Thomas Bernhard auch geschossen, wenn er gewusst hätte, dass er ganz am Ende erst zu Wort kommt in Georg Schramms großartigem Beitrag zu „Thomas Bernhard hätte geschossen“, den Georg Schramm nicht einmal selbst vorträgt (oder beiträgt) sondern sich von Dieter Hildebrandt zutragen (oder eben beitragen) lässt.
Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=Vj5Lb_KYBnc