Way Beyond

Kategorie: Thoughts

Der Charakter der Menschen…

Die Charakter der Menschen ist unterschiedlich. Kaum einer hat dies so wunderbar lakonisch zum Ausdruck gebracht wie Cormac McCarthy mit folgenden Sätzen:

They rode on. There were spits of rain in the wind. .Blevins’ hat lay in the road and Rawlins tried to ride his horse over it but the horse stepped around it. John Grady slid one boot out of the stirrup and leaned down and picked up the hat without dismounting.

(Cormac McCarthy, All the Pretty Horses)

Who you are…

Don’t try to be someone… be someone.

Lebensfreude

Live your life as if it matters.

Gott muss nicht allmächtig sein

Viele Religionen nehmen Gott als allmächtig an. Manche Diskussion bringt die Allmachtsfrage sogar in Verbindung mit der Existenzfrage. Wesentlich scheint aber eigentlich nur zu sein, dass es kein mächtigeres Wesen außer Gott gibt. D.h. also Einschränkungen seiner Macht sind akzeptabel, solange sie nicht dazu führen, dass es ein anderes Wesen gibt, das mächtiger ist.

Auch polytheistische Religionen können so funktionieren. Hier ist es entscheidend, dass es kein Wesen gibt, das mächtiger ist als die Gesamtheit der Götter. Welche Bedingungen hierbei für den einzelnen Gott gelten, ist schwer zu definieren. Entscheidend scheint aber, dass jeder einzelne Gott eines Götterkollektivs immer noch der Anbetung oder des Anrufs würdig ist, d.h. dass er, zumindest in Teilbereichen, mehr Macht als der Mensch hat.

Ora et labora

Ora et laboraora et lege, Deus adest sine mora

„Bete und arbeite und lese, Gott ist da (oder: Gott hilft) ohne Verzug“

(http://de.wikipedia.org/wiki/Ora_et_labora)

Afrikanisches Sprichwort

„Wenn du schnell gehen willst, geh allein; wenn du weit kommen willst, geh mit anderen.“

Fairness ist nicht Gleichheit

Jeder Mensch soll fair behandelt werden. Dies ist aber nicht gleichbedeutend mit Gleichbehandlung. Vielmehr geht es darum, auch bei ungleicher Ausgangssituation eine gleiche Ergebnissituation zu ermöglichen.

Gott ist nicht beweisbar

Die Existenz (oder Nicht-Existenz) von Nicht-Materiellem (wie z.B. Gott, Seele) ist nicht beweisbar.

Wissenschaft und Glauben sind damit zwei Domänen, die koexistieren können. Wesentlich ist dabei, dass die Aussagen der einen Domäne widerspruchfrei zu den Aussagen der jeweils anderen Domäne sind.

Du sollst niemandem Schaden zufügen

Du sollst niemandem Schaden zufügen, es sei denn es gilt größeren Schaden zu verhindern, und der zugefügte Schaden ist der geringst mögliche, der es gerade noch erlaubt den anderen, größeren Schaden zu verhindern.

Dunkelheit

Irgendwo steht geschrieben, dass es wenig Sinn macht gegen die Dunkelheit anzukämpfen. Die Dunkelheit ist nichts. Sie ist die Abwesenheit von Licht. Nichts zu vernichten (im wörtlichsten Sinne) ist widersinnig. Statt dessen gilt es sich auf das Licht zu fokussieren, Licht zu machen (zu schaffen)…

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.