Laufen heißt den Boden spüren… den weichen Waldboden im Sommer, der sanft zurückfedert; und den harten Boden des Feldwegs im Winter, der jeden Schritt schroff zurückweist.
Laufen heißt das Wetter fühlen… die feuchtwarme Sommerluft eines Gewitterabends, die die Lunge füllt; oder den kalten Eisregen des Winters, der sich in den Haaren verfängt.
Laufen heißt die Natur erfahren… im Sommer die heißen, staubigen Felder und die kühlen, schattige Bergwälder; im Winter die kalten Schneefelder und die eisigen Brachflächen.
Laufen heißt eins werden sich mit sich selbst… bis man nur noch läuft, immer weiter läuft.